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Marktüberblick

Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Onboarding von US-Kunden

Die vollständig digitalisierte Kundenregistrierung ist eine Methode, mit der viele Fintech-Unternehmen in relativ kurzer Zeit ein erstaunliches Kundenwachstum erzielen konnten.1

Anders als in der EU, wo sich Fintech-Unternehmen auf bestimmte Vorschriften zur digitalen Registrierung verlassen können, wie z. B. die neue europäische Richtlinie zur Bekämpfung der Geldwäsche, erfordert die digitale Registrierung in den USA die Einhaltung der Anforderungen des Standard Customer Identification Program (CIP) und der Customer Due Diligence (CDD). um die Einhaltung von BSA und AML sicherzustellen. Die CIP-Anforderungen umfassen die Überprüfung der Identität von Kunden, während die CDD-Anforderungen die Identifizierung und Überprüfung der Identität der wirtschaftlichen Eigentümer von Firmenkunden umfassen.1

Als Teil des Comprehensive CIP müssen Fintech-Unternehmen, die mit US-Finanzinstituten zusammenarbeiten, um Kundenkonten zu eröffnen, die folgenden Informationen einholen, bevor sie ein Konto eröffnen:

  1. Name
  2. Geburtsdatum (für Einzelpersonen)
  3. Adresse
  4. Identifikationsnummer (z. B. Steueridentifikationsnummer)
  5. Von der Regierung ausgestellter Lichtbildausweis (für Einzelpersonen)
  6. Regierungsdokument, das die Existenz einer juristischen Person bescheinigt (für juristische Personen) 1

Fintech-Unternehmen müssen möglicherweise auch umfassende CDD-Programme sowie erweiterte Due-Diligence-Programme für Kunden mit höherem Risiko erstellen.1

Anmerkungen
  1. https://thelawreviews.co.uk/title/the-financial-technology-law-review/usa